Kite windfenster (windwindow)

kite-windvenster

Das Windfenster – auch windwindow genannt – ist der Bereich, in dem der Kite fliegen kann. Das Windfenster ist eine dreidimensionale halbe Kuppel und besteht aus 3 Teilen: der Powerzone, der Softzone und dem Fensterrand.

Powerzone

Wenn du den Wind im Rücken spürst, dann befindet sich alles was vor dir liegt in der Powerzone. Auf dem Bild sind das die rot und orange gefärbten Flächen. Dies ist der Bereich, in dem der Kite den stärksten Wind fängt und den größten Luftwiderstand hat. Die Powerzone ist eine Risikozone, in der man sich vorsichtig bewegen muss. Das bedeutet aber nicht, dass diese Zone gefährlich sein muss. Man muss den Umgang in der Powerzone lernen. Für denWasserstart, oder wenn es nicht so stark weht, muss der Kite schneller und öfter durch die Powerzone gesteuert werden. Bei viel Wind sollte man die Powerzone vermeiden.

Softzone

Wie der Name schon sagt, befindet sich in dieser Zone weniger Wind. Die Softzone befindet sich oberhalb und an der Seite vom Windfenster. Auf dem Bild sind das die grün markierten Flächen. Wenn es stark weht, sollte man diese Zone verwenden um die Kraft vom Kite zu verringern.

Vorbild von einem Kite Windfenster.

Windvenster kitesurfen

Fensterrand (edge of the window)

Der Fensterrand ist der weiteste Bereich, in dem der Kite in Windrichtung fliegen kann. Am Fensterrand hat der Kite die geringste Kraft. Damit du weißt auf welcher Position sich dein Kite innerhalb des Fensterrandes befindet, ist der Fensterrand wie eine Uhr eingeteilt. Wenn sich der Kite knapp über deinem Kopf befindet, dann ist das 12 Uhr. An deiner rechten Seite knapp über dem Boden ist das 3 Uhr und zu deiner linken Seite knapp über dem Boden ist das 9 Uhr. Bei 3 Uhr und 9 Uhr wird der Kite gestartet und gelandet und von hier aus wird langsam Richtung 12 Uhr gesteuert.

Die übrigen Uhrzeiten (4+5+6+7+8) befinden sich vor dir in einem Halbkreis auf der Wasseroberfläche.

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